Auskunft Schufa

Einen Schufa Eintrag löschen lassen

Negative Schufa Einträge haben für den Betroffenen oft fatale Konsequenzen. Dies betrifft nicht nur Kredite, die mit einem solchen Eintrag kaum noch zu bekommen sind, sondern beispielsweise auch Handyverträge oder Bestellungen bei Versandhäusern. Oft ist es möglich, derartige Einträge löschen zu lassen. Am einfachsten gestaltet sich dies im Fall offensichtliche fehlerhafter Einträge. Solche Einträge beruhen oft auf einer Verwechslung aufgrund einer zufälligen Namensgleichheit. Hier genügt es meist, die Schufa in einem formlosen Schreiben auf den Fehler hinzuweisen. Dasselbe gilt für unberechtigte Einträge. Gläubiger dürfen unbeglichene Forderungen nur der Schufa melden, wenn diese Forderung vom Schuldner nicht bestritten wird oder bereits gerichtlich tituliert ist. Nicht alle Gläubiger halten sich an diese gesetzliche Vorgabe. Auch in diesem Fall genügt meist eine einfache Mitteilung, um diesen Schufa Eintrag löschen zu lassen.

Veraltete Einträge

Nicht immer werden Einträge nach der dafür vorgeschriebenen Frist gelöscht. Wurden offene Forderungen beglichen, müssen die entsprechenden Einträge nach drei Jahren gelöscht werden. Zu Verzögerungen kommt es hauptsächlich dann, wenn der Gläubiger der Schufa verspätet meldet, dass seine Forderungen beglichen wurden. Erst mit dieser Meldung beginnt die Dreijahresfrist. Daher sollten alle Belege sorgfältig aufbewahrt werden, um im Streitfall nachweisen zu können, wann genau die offenen Rechnungen bezahlt wurden. Eine Löschung vor Ablauf der drei Jahre ist ebenfalls möglich, allerdings nur mit Zustimmung des Gläubigers.

Einen berechtigten Schufa Eintrag löschen lassen?

Vollkommen aussichtslos ist die Lage, wenn eine Forderung gerichtlich tituliert und nach wie vor unbeglichen ist. Ansonsten bestehen auch bei berechtigten Einträgen gewisse Chancen, eine Löschung zu erreichen. Allerdings ist dies nur auf dem Klageweg möglich. Ansatzpunkt für solche Klagen ist der §28 des Bundesdatenschutzgesetzes. Dieser schreibt vor, dass der Gläubiger vor einer Weitergabe der Daten an die Schufa zu prüfen hat, ob ein schutzwürdiges Interesse des Betroffenen besteht, das schwerer wiegt als das Interesse der Allgemeinheit an einer Übermittlung der Daten. Automatisierte Meldesysteme der Banken erfüllen diese Anforderung nicht, sondern melden offene Forderungen ohne eine solche Einzelfallprüfung. Auf diesem Weg eine Löschung erreichen zu wollen birgt hohe Kostenrisiken und bietet nur beschränkte Erfolgsaussichten. Eine anwaltliche Beratung im Einzelfall ist dringend zu empfehlen, wenn ein solches Vorgehen erwogen wird!

 

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Kreditanfrage Schufaeintrag

Eine Kreditanfrage mit Schufaeintrag zu stellen und den Kredit genehmigt zu bekommen, kann eine Herausforderung sein - denn eine saubere Schufa ohne negative Einträge ist eine der Grundbedingungen, wenn man einen Kredit aufnehmen möchte.

Die Schufa enthält eine Reihe von Daten, die in irgendeinem Zusammenhang zu Zahlungsverpflichtungen stehen. Der Abschluss eines Kreditkartenvertrags ist ebenso eingetragen wie ein Leasingvertrag oder ein laufender Kredit oder ein Darlehen. Solange der Kreditnehmer allen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommt, sind diese Daten lediglich als Information gespeichert. Wird ein Kredit vollständig bezahlt, dann wird der Eintrag nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder gelöscht. Solche Eingaben sind zwar wichtig für einen Kreditgeber, sie haben allerdings keinen negativen Einfluss auf die Bonität und die Kreditvergabe. Schwierig wird es, wenn es sich um einen negativen Schufaeintrag handelt.

Ein negativer Schufaeintrag deutet in der Regel darauf hin, dass der Schuldner seiner Zahlungsverpflichtung nicht pünktlich nachgekommen ist und die Zahlung über einen längeren Zeitraum verweigert hat. Ein Mahn- oder Vollstreckungsbescheid oder eine Eidesstattliche Versicherung sind solche negativen Einträge. Stellt man dann eine Kreditanfrage mit Schufaeintrag, besteht die große Gefahr, dass der Antrag abgelehnt wird - zu groß ist aus der Sicht der Bank die Gefahr, dass der Kredit nicht zurückgezahlt wird.

Ist ein Kreditantrag mit Schufaeintrag nötig, dann hilft oft nur ein sogenannter schufafreier Kredit weiter. Er wird als "schufafrei" bezeichnet, weil der Kredit nicht in der Schufa eingetragen wird und weil bei der Bewilligung auch keine Schufa Auskunft vorgelegt werden muss. In Deutschland sind schufafreie Kredite in der Regel nicht zu bekommen. Im angrenzenden europäischen Ausland allerdings - vor allem in der Schweiz - muss nicht zwingend eine Schufa Auskunft vorgelegt werden. Hier stellt man bei der Prüfung der Bonität ausschließlich auf ein regelmäßiges Einkommen und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ab sowie auf geordnete Vermögensverhältnisse. Damit erlangt eine Schweizer Bank letztlich keine Kenntnis davon, dass die Schufa nicht ganz in Ordnung ist.

Schufafreie Kredite sind öfter erforderlich, als es gemeinhin den Anschein hat. Schon deshalb haben sich in der Schweiz einige wenige Kreditvermittlungen etabliert, die auf solche Kredite spezialisiert sind. Sie gelten als die erste Adresse, wenn ein Kreditantrag mit Schufaeintrag nötig ist.

 

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Negativer Schufa Eintrag löschen

Die Schufa ist ein wichtiges Informationsmedium für Banken, aber auch für Geschäftspartner aller Art, die mit einem Verbraucher eine vertragliche Beziehung eingehen möchten - denn sie speichert Informationen zum Zahlungsverhalten des Verbrauchers.

Aufgenommene Kredite, Online Einkäufe, Leasingverträge, eröffnete Konten, beantragte Kreditkarten - sie alle finden Eingang in die Schufa. Solange ein Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und vertragsgemäß nachkommt, ist ein Schufa Eintrag nicht von Bedeutung. Schwieriger wird es, wenn ein negativer Schufa Eintrag vorliegt.

Ein negativer Schufa Eintrag resultiert regelmäßig daraus, dass der Schuldner einer Zahlungsverpflichtung über einen längeren Zeitraum trotz mehrfacher Aufforderung des Gläubigers nicht nachgekommen ist. Dem Gläubiger bleibt dann nur der Weg des Mahnbescheids, der in einem vollstreckbaren Titel - dem Vollstreckungsbescheid - resultiert. Liegt der vollstreckbare Titel vor, kann der Gläubiger damit eine Zwangsvollstreckung beauftragen oder die Eidesstattliche Versicherung des Schuldners erzwingen. Verweigert ein Schuldner die Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung, kann ein Haftbefehl gegen ihn erlassen werden.

Während reguläre Anfragen nach einem Jahr automatisch aus der Schufa entfernt werden und Kontoschließungen, getilgte Kredite und Insolvenzmerkmale nach drei Jahren automatisch gelöscht werden, können neuere Forderungen unter bestimmten Umständen sogar vorzeitig gelöscht werden. Dazu dürfen sie erst nach dem 01. Januar 2007 bei der Schufa gemeldet werden und müssen unter 1.000 Euro betragen. Außerdem darf noch kein Vollstreckungsbescheid beantragt worden sein. Zahlt ein Schuldner eine solche Forderung, benötigt er nur eine Bestätigung des Gläubigers und kann damit die vorzeitige Löschung bei der Schufa beantragen.

Einen negativen Schufa Eintrag löschen - einen Vollstreckungsbescheid oder eine Eidesstattliche Versicherung also - kann man nur, wenn man die Forderung des Gläubigers bezahlt und mit einer Bestätigung des Gläubigers die Eintragung im Schuldnerregister des Amtsgerichts entfernen lässt. Diese Löschung des Amtsgerichts ist unabdingbare Voraussetzung, sie wird der Schufa automatisch nach Ablauf von vier Wochen mitgeteilt. Damit kann sie den negativen Schufa Eintrag löschen. In jedem Fall aber muss die Forderung gezahlt werden, wenn man einen negativen Schufa Eintrag löschen möchte.

Damit gibt es durchaus Wege, einen negativen Schufa Eintrag aus der Schufa entfernen zu lassen.

 

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Schufa Auskunft gratis anfordern ermöglicht einen Überblick

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung versteht sich selber als Sammelstelle für Daten, die von ihren Vertragspartnern an sie weiter gegeben werden. Banken, der Versandhandel, Kaufhäuser, Telekommunikationsgesellschaften und Autohäuser gehören unter anderem dazu. Sie haben die Möglichkeit, eine sogenannte A-Auskunft wie auch eine B-Auskunft über einen Verbraucher zu erhalten. Während die B-Auskünfte lediglich Angaben über die Vertragstreue eines Kunden beinhalten, machen die A-Auskünfte Angaben über alle Belastungen und Eintragungen bei Amtsgerichten.

Daneben kann der Verbraucher laut des Bundesdatenschutzgesetzes einmal jährlich eine Schufa Auskunft gratis beantragen. Davon sollte jeder Bürger auch Gebrauch machen, denn nicht immer sind die bei der Schufa gespeicherten Daten korrekt oder vollständig. Wer keinen Kredit bekommt, sollte nachfragen, denn Schufaeinträge wirken sich stärker auf unterschiedliche Bereiche des alltäglichen Lebens aus als man denkt. Will ein Verbraucher beispielsweise einen Handyvertrag abschließen oder ein Girokonto eröffnen, spielen Schufaanfragen durch den jeweiligen Vertragspartner eine besondere Rolle. Wer eine Schufa Auskunft gratis beantragen will, kann dies auch in einer der Geschäftsstellen erledigen. Mündlich uns kostenfrei erhält dort jeder Angaben über die von ihm gespeicherten Daten. Wer keine Möglichkeit des persönlichen Kontaktes hat, kann seine Schufa Auskunft gratis und in schriftlicher Form beim Verbraucherservicecenter in Hannover unter der Postfachanschrift 5640 beantragen. Name, Anschrift wie auch das Geburtsdatum müssen angegeben werden und binnen weniger Tage wird die Auskunft auf schriftlichem Wege erteilt.

Wer eine Schufa Auskunft gratis nutzen will, sollte genau hinschauen. Finden sich fehlerhafte Einträge, hat der Bürger das Recht, diese überprüfen, korrigieren oder gar löschen zu lassen. Das Verbraucherservicecenter i Hannover ist ebenfalls in diesem Falle der Ansprechpartner oder eine regional zuständige Geschäftsstelle, deren Adressen sich unter www.schufa.de abfragen lassen. Anhand dieser Auskunft erfährt der Verbraucher auch Einzelheiten über seinen Scoringwert. Dieser basiert auf einem mathematisch-statistischen Verfahren und drückt in Form eines Zahlenwertes die finanzielle Prognose des jeweiligen Verbrauchers aus. Je niedriger der Wert ausfällt, desto schlechter ist auch die finanzielle Prognose hinsichtlich der Kreditwürdigkeit. Dieses mathematische Punkteprinzip, das auf einem Zahlensystem zwischen 1 und 1000 basiert, wird oft angezweifelt, da nicht die individuelle Kreditwürdigkeit eine besondere Rolle spielt, sondern der Vergleich zu einer Personengruppe mit ähnlichen Daten.

 

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Schufa Eigenauskunft gibt Aufschluss über eigene Kreditwürdigkeit

Jeder Bürger hat das Recht, alle Daten, die bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung über ihn gespeichert sind abzurufen. Dies wird mit einer Schufa Eigenauskunft ermöglicht. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, sollte einmal jährlich die dort abgespeicherten Daten abrufen.

Wer die Gelegenheit hat, kann persönlich an einer Geschäftsstellen eine solche Auskunft vor Ort einholen, die kostenfrei ist. Eine Schufa Eigenauskunft kann aber auch schriftlich unter Angaben persönlicher Daten beantragt werden. Wer sich bei der Schufa online registrieren lässt, kann jederzeit Einblick in seine Daten nehmen und dies für einen einmaligen Kostenbeitrag in Höhe von 18,50 Euro. Die Schufa Eigenauskunft in schriftlicher Form ist seit dem 1. April 2010 kostenfrei.

Liegen diese Daten dem Verbraucher vor, kann die Auskunft auch mühelos kontrolliert werden, denn immer wieder unterlaufen der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung auch gravierende Fehler. Der Verbraucher muss sich selber um das Korrigieren kümmern und einen entsprechenden Antrag stellen und aufgrund eines Paragraphen im Bundesdatenschutzgesetz ist es möglich, falsche Angaben löschen oder berichtigen zu lassen. Wer dies unterlässt läuft Gefahr, das unrichtige Angaben zur Kreditwürdigkeit dazu führen können, als sogenannter Risikokunde eingestuft zu werden.

Angemessen ist auch, die Korrektur der Daten vom jeweiligen Vertragspartner der Schufa beheben zu lassen. Hat beispielsweise ein Kreditinstitut einen Falscheintrag verursacht, ist es auch gegenüber der Schutzgemeinschaft verpflichtet, einen Widerruf zu veranlassen. In schwierigen Fällen kann eine Bank auch für negative Folgen eines Falscheintrags haftbar gemacht werden. Entdeckt der Verbraucher falsche Daten in der Selbstauskunft und weigert sich die Schufa, diese zu korrigieren, muss sich der Verbraucher zur Wehr setzen. Wer beispielsweise in Wohneigentum investieren will und einen negativen Schufaeintrag hat, wird entweder als Kreditnehmer abgelehnt oder muss mit schlechteren Konditionen rechnen. Vielfach enden Auseinandersetzungen dieser Art vor dem Richtertisch, damit der künftige Darlehensnehmer einem finanziellen Schaden entgeht.

Über die Eigenauskunft kann jeder erfahren, ob alle Einträge auch fristgemäß gelöscht worden sind. Für zurückgezahlte Kredite gilt, dass diese bis zum Ablauf des dritten Kalenderjahres nach der vollständigen Tilgung gespeichert werden. Sofort nach dem Begleichen der Hauptschuld wird eine Bürgschaft gelöscht.

 

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Schufa einsehen ermöglicht Korrekturen

Die Schufa, die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, speichert Daten über Bürger, die im Zusammenhang mit Krediten und an deren finanziellen Transaktionen stehen. Bereits bei der Eröffnung eines Girokontos werden Daten bei der Schufa über einen Verbraucher gesammelt. Diese Schutzgemeinschaft ist nicht befugt, selber Daten zu erheben, sondern fungiert lediglich als Datensammelstelle, wobei sie sich auf die Angaben der Vertragspartner verlässt wie Banken, Telefongesellschaften, Versandhäuser oder andere Unternehmen.

Jeder Bürger hat laut Bundesdatenschutzgesetz das Recht, in seine Schufa einsehen zu können. Über diese Eigenauskunft wird es möglich, auch fehlerhafte Angaben korrigieren zu lassen. Wer seine Schufa einsehen will, kann dies persönlich erledigen. In den Geschäftsstellen der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung ist eine kostenlose mündliche Auskunft möglich. Wer sich für eine schriftliche Eigenauskunft entscheidet, muss dies unter Angabe aller Personalien wie auch des Geburtsdatums beantragen.

Online gibt es ebenfalls die Möglichkeit, in seine Schufa einsehen zu können. Zunächst muss sich der Verbraucher registrieren und kann dann jederzeit zum einmaligen Preis von 18,50 Euro Auskunft über seine Kreditwürdigkeit erhalten. Musste der Bürger bis zum Frühjahr 2010 noch einen Obolus für eine schriftliche Eigenauskunft entrichten, ist dies nun seit 1. April des vergangenen Jahres kostenfrei.
Erfahrungsgemäß kann der Datenbestand bei der Schufa auch fehlerhaft sein. Der Verbraucher muss sich selber um die Aktualität seiner dort gespeicherten Daten kümmern, Sollte sie Eigenauskunft Fehler aufweisen,kann aufgrund des Bundesdatenschutzgesetzes eine Sperrung und das Löschen beantragt werden. Bis zu Klärung des Sachverhalts werden die relevanten Daten dann gesperrt.

Die Selbstauskunft gibt dem Verbraucher auch die Möglichkeit, Näheres über seinen Scoringwert zu erfahren. Dieser Wert gilt als umstritten, denn nicht allein die individuellen und personenbezogenen Daten werden zum Ermitteln heran gezogen, sondern auch die Angaben von Verbrauchern mit ähnlichen Daten. Auf rein statistischer Basis wird mit diesem Wert die Kreditwürdigkeit prognostiziert. Jedoch kann ein Verbraucher, der einen Kredit beantragt, auch aufgrund des Scoringwertes bei seiner Bank abgelehnt werden. In der Regel ermittelt die Schufa für jede Branche einen separaten Score, wobei diese Werte einzeln bei der Eigenauskunft abgefragt werden müssen, was mit Zusatzkosten verbunden ist.

 

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Schufa Score - Was drückt dieser Wert aus?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung gibt nicht nur personenbezogene Daten an die Geschäftspartner weiter, sondern ermittelt auch zu jedem dort gespeicherten Verbraucher den Schufa Score. Dieser Wert drückt eine individuelle Kennzahl aus, die dem Vertragspartner Auskünfte über einen möglichen Kreditausfall geben soll. Grundsätzlich gilt: je höher der Scoring Wert, desto höher wird auch die Kreditwürdigkeit eines Verbrauchers eingestuft und desto geringer ist auch das Risiko eines Ausfalls.

Der Schufa Score wird durch ein spezielles statistisches Verfahren ermittelt. Zugrunde gelegt werden dabei Daten einer adäquaten Vergleichsgruppe von Verbrauchern. Allgemeine Angaben zum Verbraucher wie die Zahl der Konten, Angaben zum Wohnort und andere statistische Kriterien nehmen Einfluss auf den Scoring Wert. Da eine Vielzahl von Faktoren Einfluss auf diesen Wert nehmen, kann er lediglich als aktuelle Auskunft genutzt werden, die sich permanent ändern kann. Jedoch steht diese Form des mathematisch-statistischen Verfahrens auch häufig in der Kritik.

Der Schufa Score soll den Vertragspartnern der Schufa helfen, Kreditwünsche unproblematisch und schnell zu bearbeiten, damit Kreditentscheidungen zuverlässig getroffen werden können. Dieses Verfahren bezieht sich auf die Vergabe von Bankdarlehen und das Einräumen von Ratenzahlungen. Ein Scoring-System soll dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit zu errechnen, in welchem Umfang ein Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Jedoch muss beim Ermitteln dieses Wertes auch berücksichtigt werden, dass ein anerkanntes Verfahren zugrunde gelegt wird. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung erfüllt all diese Voraussetzungen und setzt beim Schufa Score meist nur personenbezogene Daten, die sich auf eine Kreditvergabe beziehen.

Der Schufa Score basiert lediglich auf gespeicherten Daten, die jeder in einer Eigenauskunft einsehen kann. Keine Informationen hat die Schufa jedoch über die Nationalität des Verbrauchers, dem individuellen Einkommen, dem Beruf oder der familiären Situation. Daten dieser Art oder andere sensible Informationen dürfen nicht gespeichert werden und dies betrifft auch Selbstauskünfte. Scoring Werte sollen lediglich eine Entscheidungshilfe sein, wenn es beispielsweise um eine Kreditvergabe geht. Sollte sich jedoch ein Geldgeber dazu entscheiden, einzig und allein die Vergabe eines Kredits vom Scoringwert abhängig zu machen, wird der Antragsteller darauf hingewiesen. Auf Wunsch kann sich der Verbraucher die Gründe der Ablehnung von der Bank erläutern lassen.

 

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Schufa Selbstauskunft ermöglicht Verbrauchern Datenabfrage

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa genannt, speichert kreditrelevante Daten über Verbraucher. Gemäß des Bundesdatenschutzgesetzes kann jeder Bürger von seinem Recht Gebrauch machen, alle Daten, die über ihn bei der Schufa gespeichert sind abzufragen. Einmal im Jahr erhalten Verbraucher die Möglichkeit, eine Schufa Selbstauskunft über sich kostenlos zu beantragen.

Zur Schufa Selbstauskunft gehören die Daten, die bei der Schufa gespeichert sind wie Name, Geburtsdaten, Kundenummer und alle dort geführten Anschriften.Zur gespeicherten Übersicht gehören auch alle Angaben über Firmen und Kreditinstitute, an die über die Schufa Kreditinformationen gegeben werden. Darüber hinaus sind dort auch alle Informationen von in Anspruch genommenen Krediten, Kreditkarten, Girokonten und Handyverträge gespeichert.

Nicht nur die Angaben über bereits getätigte Kreditgeschäfte und Anfragen der Vertragspartner finden sich in der Selbstauskunft, sondern auch der sogenannte Scoring-Wert. Dieser drückt die individuellen Kreditrisiken wie auch die Risiken der Zahlungsunfähigkeit aus. Dieser Wert beinhaltet auch Angaben über den Wohnort und die persönliche Lebenssituation eines Bürgers und stand schön öfter in der Kritik. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung gibt Auskünfte für unterschiedliche Zwecke, zu denen eine Auskunft für Geschäftspartner und Vermieter gehören wie auch Auskünfte, die jeder in den eigenen Unterlagen aufbewahren sollte. Während die Auskunft für Geschäftspartner alle personenbezogenen Daten enthält, gibt die Selbstauskunft lediglich einen Überblick über all die Daten, die für eine Kreditwürdigkeit ausschlaggebend sind.

Am 1. April 2010 wurde das Gesetz zum Umgang mit Kreditinformationen geändert. Seit diesem Stichtag muss die Schufa alle Daten offen legen und der Bürger kann einmal jährlich kostenlos in Erfahrung bringen, welche Daten bei der Schufa gespeichert sind und dies in schriftlicher Form. Der Verbraucher kann überprüfen, ob es noch Einträge gibt, die nicht gelöscht wurden. Im Grundsatz gilt, dass beispielsweise ein abgelöster Kreditvertrag spätestens drei Jahre danach nicht mehr gespeichert werden darf. Auf Antrag muss die Schufa gewährleisten, dass Einträge dieser Art gelöscht werden. Eine Schufa Selbstauskunft kann über meineschufa.de herunter geladen, ausgefüllt und beantragt werden. Parallel dazu muss der Antragsteller eine Kopie des Personalausweises beilegen, um dann mit einen frankierten Rückumschlag auf dem Postweg den Antrag zu stellen. Wenige Tage später treffen die Informationen zur Selbstauskunft auf dem Postwege ein.

 

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Vorzeitige Löschung Schufa Eintrag

In der Schufa sind unterschiedlichste Informationen gespeichert, die mit dem Zahlungsverhalten eines Schuldners zusammenhängen. Aufgenommene Kredite und Darlehen, beantragte Kreditkarten, Anfragen von Versandhäusern zu ihren Kunden, Leasingverträge& Sie geben Auskunft darüber, ob ein Schuldner seinen finanziellen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachgekommen ist oder ob Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind. Diese Information ist von maßgeblicher Bedeutung, wenn man einen Kredit aufnehmen will.

Werden alle Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt, dann sind Schufa Einträge kein größeres Problem. Sie deuten vielmehr darauf hin, dass der Schuldner seine finanziellen Verpflichtungen ernst nimmt und vertragsgemäß erfüllt. Doch leider gibt es auch eine ganze Reihe von negativen Schufa Einträgen, die zu Schwierigkeiten führen, wenn man einen Kredit aufnehmen möchte.

Im regulären Fall werden Schufa Einträge automatisch nach einem Jahr gelöscht, wenn es sich um normale Anfragen von Versandhäusern handelt. Nach drei Jahren werden alle anderen Daten automatisch entfernt - geschlossene Konten, gezahlte Kredite, Verpflichtungen aus einer Eidesstattlichen Versicherung oder Insolvenzmerkmale. Es kann allerdings vorkommen, dass es schon früher nötig ist, Schufa Einträge löschen zu lassen. In diesem Fall spricht man von einer vorzeitigen Löschung des Schufa Eintrags.

Die vorzeitige Löschung eines Schufa Eintrags kommt nur unter ganz bestimmten Umständen in Frage. Zunächst muss die Forderung erst nach dem 01. Januar 2007 bei der Schufa bekannt gemacht werden. Die Höhe der Forderung darf 1.000 Euro nicht überschreiten, und sie muss innerhalb von vier Wochen gezahlt werden. Die Schufa benötigt nach dem Ausgleich noch eine entsprechende Information des Gläubigers zum Ausgleich der Schuld. Zu beachten ist auch - über diese Forderung darf noch kein Vollstreckungsbescheid erlassen worden sein.

Unter Umständen kann sogar ein so schwerwiegendes negatives Merkmal wie eine Eidesstattliche Versicherung oder ein Haftbefehl, mit dem die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung erzwungen wird, vorzeitig aus der Schufa gelöscht werden. Wichtigste Voraussetzung ist dann, dass der Schuldner die Forderung des Gläubigers ausgleicht und den Zahlungseingang bestätigen lässt. Mit dieser Bestätigung kann der Schuldner die Eintragung im Schuldnerverzeichnis löschen lassen. Diese Löschung geht nach einem Monat automatisch an die Schufa - die Eidesstattliche Versicherung oder der Haftbefehl können damit aus der Schufa entfernt werden.

Damit gibt es durchaus Möglichkeiten, eine vorzeitige Löschung des Schufa Eintrags durchzuführen.

 

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